Naturtextilien öko & fair
T-Shirt, Jeans, Unterwäsche - Baumwolle umgibt uns hautnah. Aber wer macht sich schon Gedanken darüber, welche ungeheure Mengen an Giften eingesetzt werden, um unseren Bedarf an Mode zu decken - Mode aus 100% Baumwolle?
Denn:
Pro Jahr werden bis zu 250 000 Tonnen Pestizide im Baumwollanbau eingesetzt - mit verheerenden Folgen für die Umwelt und den Menschen.
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schätzt, dass jährlich ca. 40 000 Menschen beim Einsatz von Spritzmitteln sterben - ca. 25% davon im Baumwollanbau.
Um ein Kilo Baumwolle herzustellen, werden bis zu 29 000 Liter Wasser zur Bewässerung benötigt - und das in überwiegend trockenen Gebieten.
Die Versteppung in Folge des Baumwollanbaus nimmt bedrohliche Ausmaße an: Der Aralsee, einst viertgrößter Binnensee der Erde, hat mittlerweile 70% seines Volumens verloren und ist über weite Flächen zur Salzwüste geworden.
Die Arbeitsbedingungen in der Baumwoll- und Textilproduktion erinnern auch heute noch weitgehend an Zeiten der Sklaverei: Kinderarbeit und Arbeitstage von bis zu 17 Stunden sind keine Seltenheit - Arbeitsschutz dagegen schon.
Chemierückstände konventioneller Kleidung können bis zu einem Drittel des Gewichtes betragen. Durch Schweiß, Wärme und Abrieb können diese Gifte direkt in den Körper eindringen - mit unabsehbaren Folgen.
Wenn Sie sich detailliert zu diesen Themen informieren wollen, empfehlen wir folgende Links:
http://www.sauberekleidung.de/
umweltinstitut.org über konventionelle bekleidung
http://de.einkaufsnetz.org/mitmachen/tipps/21587.html